Wie auch in den anderen europäischen Ländern ist die Wirtschaft in Österreich stark durch Dienstleistungen geprägt. Diese Branche machen ca. 60 Prozent des BIP aus. Dabei wurde die Wirtschaft in Österreich stark vom Staat beeinflusst. Einen sehr starken Einfluss hatte einst
die Entwicklung des traditionellen Handels mit den Ländern jenseits der Alpen und auch hinter dem ehemaligen Eisernen Vorhang. Begünstigt wurde dies durch die Neutralität des Landes. Heute gehört Österreich zur EU und man bezahlt dort mit dem Euro. Dabei scheint dies vielen auch eine logische Folge zu sein, denn der Tourismus in Österreich ist sehr stark in der Alpenregion. Doch außer dem Tourismus, der sehr traditionell geprägt ist, verfügt Österreich auch über eine sehr moderne und auch sehr dynamische Industrie.
Privatisierung in den 1990er Jahren
In den 1990er Jahren begann man in Österreich damit die Staatsindustrie zu privatisieren. Dabei wurden viele Firmen in Österreich durch ausländische Investoren aufgekauft. Allerdings wurde die österreichische Wirtschaft sehr stark von staatlichen Unternehmen dominiert. Bis in die 1990er Jahre verfolgte man in Österreich das Ziel durch Industrie in Staatsbesitz die Wirtschaft anzukurbeln. In den 1950er Jahren hatte man damit begonnen. Allerdings verursachten diese Unternehmen hohe Defizite in der Wirtschaft des Landes. Nach der Privatisierung der Unternehmen arbeiteten diesen sehr viel effektiver.
In Österreich wird zudem auch eine sehr kleine kleinstrukturierte Landwirtschaft praktiziert. Hier setzt Österreich verstärkt auf die biologische Landwirtschaft. Österreich weist mit 10 Prozent die höchste Dichte von Biobetrieben in der gesamten EU auf. Im Bezug auf die Landwirtschaft ist das wichtigste Gebiet das Marchfeld in der Nähe der Bundeshauptstad Wien.
Das mit wichtigste landwirtschaftliche Exportprodukt Österreichs ist Wein. Hauptabnehmer sind außer der Schweiz und den USA, auch zu zwei Drittel Deutschland.