Bei einem Körnerkissen handelt es sich um ein mit verschiedenen Materialien (Körnern) befüllbares Kissen. Eingesetzt werden diese Kissen für die Kälte- bzw. die Wärmetherapie. Aus diesem Grund werden diese Kissen auch als Heilkissen bzw. als natürliches Heilkissen bezeichnet. Hergestellt werden die Kissen selbst natürlich auch aus biologischen Materialien. Für die Füllung der Kissen eignet sich ganz besonders gut Dinkel.
Körnerkissen wirken gegen eine ganze Reihe von Beschwerden. Die Anwendung ist dabei sehr einfach. Man legt diese Kissen einfach auf die Stellen auf, die schmerzen. Zum Beispiel dort, wo Verspannungen oder Muskelschmerzen vorliegen. Das Körnerkissen wird zuvor erwärmt. Allerdings sollte die Wahl des Kissens nicht wahllos getroffen werden. Denn es kommt auch auf die Form des Kissens an, wie gut dieses natürliche Heilmittel auf der Körperpartie wirken kann. Für Verspannungen im Nacken eignet sich besonders gut ein speziell geformtes Nackenkissen. Ein kaltes Kissen wirkt hervorragend gegen Muskelschmerzen. Ebenfalls ein gekühltes Kissen wirkt sehr gut gegen Prellungen und Stauchungen. Doch auch bei allen Erkrankungen, bei denen in Omas Zeiten noch eine Wärmflasche eingesetzt wurde, können Körnerkissen verwendet werden. Zum Beispiel bei Beschwerden bei der Regelblutung und auch bei Erkältungen.
Verschiedene Füllungen und Formen
Auch wenn Dinkel am besten wirkt, gibt es verschiedene Füllungen für derartige Kissen. Alternativen dazu gibt es aber auch in Sachen Form. So kann zum Beispiel eine Körnerbrille bei Augendruck Linderung verschaffen. Hierbei handelt es sich um ein Körnerkissen in Brillenformat.
Als Füllung werden neben Dinkel auch Weizen und Roggen verwendet. Diese weisen sehr gute Speichereigenschaften auf. Das heißt die Wärme kann lange konstant gehalten werden.
Geeignet sind aber auch Obstkerne (besonders Kirschkerne). Dabei speichern diese jedoch eher eine trockene Wärme bzw. Kälte. Doch auch diese ist wohltuend.