Um später einmal als Baumpfleger arbeiten zu können, muss man die Ausbildung Baumpfleger absolvieren. Diese dauert drei Jahre. Später kann man sich auch noch zum Forstwirt oder Landschaftsgärtner weiterbilden. Eigentlich nennt sich der Ausbildungsberuf Fachagrarwirt Baumpflege und Baumsanierung. Aus dieser Bezeichnung geht auch der Aufgabenbereich hervor, den der Azubi später im Berufsleben haben wird.
Umfang der Ausbildung
Der Aufgabenbereich ist damit klar: Fachagrarwirte für Baumpflege und Baumsanierung behandeln kranke oder auch beschädigte Bäume, und zwar zwecks deren Erhaltung. Doch wenn es nicht anders geht, so ist dieser Fachmann auch dafür zuständig, dass die Bäume gefällt werden. Darüber hinaus spielt auch die Beratung des Kunden eine sehr große Rolle. Und auch als Gutachter kann man herangezogen werden. Zum Beispiel im Rahmen von einem Gerichtsverfahren. Die Ausbildung kann man in einem Garten- und Landschaftsbauunternehmen absolvieren. Sie dauert drei Jahre. Später kann man sich auch bei Grünflächenämtern bewerben.
Verlauf der Ausbildung zum Baumpfleger
Auch im Rahmen einer Weiterbildung kann man diesen Beruf ergreifen. Denn dieser Beruf ist auch eine bundesweit geregelte berufliche Weiterbildung nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). Entsprechende Vorbereitungslehrgänge auf die Weiterbildungsprüfung werden in Vollzeit als Blockunterricht angeboten. Sie dauern zwischen 4 1/2 und 7 Monate. Um zur Prüfung zugelassen zu werden ist die Teilnahme an einem Lehrgang aber nicht verpflichtend. Die Fachagrarwirte für Baumpflege und Baumsanierung haben die Aufgabe Schäden an Bäumen zu erkennen und analysieren. Hierzu gehört vor allem auch dass ein Pilzbefall oder andere Einflüsse erkannt und beurteilt werden. Und zwar dahingehend, ob ein Baum erhalten werden kann oder nicht. Dies abzuwägen erlernt man während der Ausbildung.